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Wachauer Marillen – eine wunderbare und einzigartige Spezialität. Was macht sie nun so besonders?

Mit dem Begriff „Wachauer Marille“ darf sich nicht jede Marillenfrucht schmücken. Denn nur jene Erzeuger, die offiziell das Gütesiegel „Original Wachauer Marille“ oder „Wachauer Marille“ (meist mit dem Zusatz e.U.) tragen, liefern auch die Qualität und den Geschmack, den wir uns bei diesem Original erwarten. Weiterlesen

Eis, Eis – und… Bauernhofeis. Ein besonderer Genuss bei heißen Temperaturen.

Ich habe mich auf die Suche nach österreichischen Bauern gemacht, die auf ihren Höfen regionales Speiseeis herstellen. Die Speiseeis-Herstellung ist mittlerweile für einige Bauernhof-Besitzer, die Milchwirtschaft betreiben, eine lukrative zusätzliche Einkommensquelle. Gerade in Zeiten mit immer niedrigeren Milchpreisen ist die Direktvermarktung von selbst hergestelltem Eis, aus der Milch der eigenen Kühe, eine sinnvolle Sache.

Das Bauernhof-Eis ist sehr beliebt. Was nicht von ungefähr kommt.

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Der Kärntner Reindling ist ein traditionelles Gebäck, dass zu Ostern bei keiner Osterjause fehlen darf.

Mit Zimt, Zucker und Rosinen passt er – erstaunlicherweise – sehr gut zu den salzigen und würzigen Speisen und zum Osterschinken. Für manche ist es sicherlich eine ungewöhnliche Vorstellung, ein süßes Gebäck zu Fleisch und Würstel zu essen. Aber im südlichsten Bundesland Österreichs ist dies Tradition zu Ostern. Und für jede Kärntnerin und jeden Kärntner kommt Brot als Beilage einfach nicht in Frage.

Bei anderen Gelegenheiten unterm Jahr, wenn der Kärntner Reindling serviert wird, passt er perfekt als süße Beilage zu Kaffee oder anderen Milchgetränken.

Der Name „Reindling“ kommt ursprünglich von der Backform. Denn das ist ein einfacher runden Topf, das sogenannte „Reindl“.

Aber heutzutage bäckt man ihn auch sehr gerne in der wohl optisch etwas schöneren Gugelhupf-Form.

Für welche Backform du dich auch immer entscheidest, für die Herstellung des Reindlings und insbesondere des Germteiges ist das A und O, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Und der Teig genügend Zeit hat aufzugehen. Das funktioniert am besten an einem warmen Ort, etwa im Backrohr, auf der Fensterbank oder auch am Heizkörper. Einfach den Teig zudecken und abwarten.

In einigen Rezepten für den Reindling kommen auch geriebene Walnüsse in die Fülle. Aber in diesem Rezept meiner Mutter ist diese Zutat nicht enthalten.

KÄRNTNER REINDLING
Gericht: Nachspeise
Region: Österreichisch
Portionen: 3 Gugelhupfe
Zutaten
Für den Teig:
  • 1 kg Mehl Universal
  • 2 TL Salz
  • 2 EL Anis
  • 500 ml lauwarme Milch
  • 200 g zerlassene Margarine
  • 200 g Kristallzucker
  • 2 Schuß Rum
  • 2 ganze Eier
  • etwas Zitronenschale
  • etwas Orangenschale
Für die Fülle:
  • Rosinen
  • Zimt
  • Kristallzucker
Für das DAMPFL werden die Zutaten, mit Ausnahme von der Germ, von der Teiggesamtmenge weggenommen
  • 6 EL Milch
  • 3 EL Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 40 g Germ (Hefe)
Anleitungen
DAS DAMPFL HERSTELLEN:
  1. In die Milch das Mehl, den Zucker und die zerbröselte Germ einrühren und so lange rühren, bis eine glatte Masse entsteht.

  2. Das Dampfl in das vorgewärmte Rohr mit nicht mehr als 30 °C stellen und aufgehen lassen. Das dauert ungefähr 30 Minuten.

DEN TEIG HERSTELLEN:
  1. Mehl, Salz und Anis in der Rührschüssel vermischen. Den Teig ein wenig zur Seite schieben.

  2. In diese Einbuchtung kommt die lauwarme Milch, die zerlassene Margarine, der Zucker, der Rum, die Eier sowie die Zitronen- und Orangenschale. Diese Masse mit einem Schneebesen gut vermischen. 

  3. Dann diese Masse mit dem restlichen Mehl-Gemisch vermischen.

  4. Nun kommt das Dampfl auf die Masse.

  5. Dann mit dem Knethaken zunächst alles gut verrühren. Danach den Teig so lange kneten, bis sich der Teig von der Schüssel und dem Knethaken löst. Dafür muss man immer wieder etwas extra Mehl dazugeben, untermischen und weiter kneten. Der Teig ist fest genug und glatt, wenn er nicht mehr am Finger kleben bleibt. Dann muss man ihn nur noch so lange kneten bis er sich schließlich vom Gefäß und Knethaken löst.

  6. Den Teig aus der Knetform rausnehmen und die Knetform bemehlen. Den Teig wieder in die Knetform geben, bemehlen und zugedeckt aufgehen lassen.

  7. Den Teig aus der Knetform nehmen und ausrollen.

  8. Den ausgerollten Teig zuerst mit Zimt, dann mit Kristallzucker und zum Schluß mit Rosinen bestreuen.

  9. Den Teig zu einer Rolle einrollen.

  10. Die Gugelhupf-Formen mit Butter ausstreichen und bemehlen.

  11. Die Teigrolle den 3 Gugelhupf-Formen entsprechend in 3 Teile schneiden und in die jeweilige Gugelhupf-Form legen.

  12. Den Teig in den Backformen in das leicht angewärmten Backrohr geben und dort nochmals zugedeckt aufgehen lassen.

  13. Die Teigformen aus dem Backrohr nehmen. Das Backrohr auf 180 °C vorheizen.

  14. Die Reindlinge ins vorgeheizte Rohr geben und für insgesamt circa 45 – 60 Minuten backen. Nach circa 10 Minuten Backzeit, wenn die Oberseite bereits etwas braun geworden ist, den Teig mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

  15. Nach 30 Minuten die Temperatur auf 170 °C reduzieren und die Reindlinge noch ungefähr 15 – 30 Minuten fertig backen. 

  16. Die Reindlinge aus den Formen stürzen und fertig!

Rezept-Anmerkungen

 

Für die Osterjause wird der Kärntner Reindling ohne Zucker bestreut serviert.

 

Mahlzeit & guten Appetit!

 


Das ist ein besonderes Rezept für Eierkren in meiner Familie. Diesen Eierkren gibt es auch nur zu Ostern. In diesem Rezept kombinierst du hartgekochte Eier mit Kürbiskernöl, frisch geriebenem Kren und Essig. Daraus entsteht diese tolle Beilage zur Osterjause und zum Osterschinken.

Du solltest den Eierkren am besten schon am Abend des Vortages zubereiten. So kann er gut durchziehen und hat genügend Zeit seinen Geschmack zu entfalten.

Der Eierkren wird wie ein Salat gemacht und du kannst natürlich die Zutatenmengen für die Marinade deinem Geschmack entsprechend anpassen.

EIERKREN mit Kürbiskernöl zum Osterschinken
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
10 Min.
Gesamtzeit
20 Min.
 
Gericht: Beilage
Region: Slowenisch, Steirisch
Portionen: 6
Zutaten
  • 10 Eier, hart gekocht
  • 4-5 EL Kren, frisch gerieben
  • 4-5 EL Rotweinessig
  • 2 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 5-7 EL Kürbiskernöl
  • ca. 1/4 l Wasser
Anleitungen
  1. Die Eier schälen, in Viertel schneiden und in eine Schüssel schlichten.

  2. Den fein geriebenen Kren über die Eier streuen.

  3. Aus den anderen Zutaten eine Marinade herstellen und diese über die Eier und den Kren gießen.

  4. Die Marinade und den Kren vorsichtig unter die Eier heben.

  5. Den Eierkren für einige Stunden stehen lassen damit er gut durchzieht.

  6. Fertig!

Rezept-Anmerkungen

 

Mahlzeit & guten Appetit!

 


Ein strahlend schöner Herbsttag verleitet mich zu einem Besuch der renommierten Schuhmanufaktur Ludwig Reiter. Edle Schuhe in geschichtsträchtigem Ambiente, verfeinert mit einem abwechslungsreichem Rahmenprogramm. Alles in allem, durchaus einen Bericht wert.

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Regionale Spezialitäten sind beliebt, nicht nur bei Urlaubern. Die Erfolgsgeschichte eines Fischzüchters und eines Netzwerkes in Kärnten.

Johann Poganitsch aus Grafenstein verlor seinen Job. Daran verzweifelt er aber nicht sondern nützte die Gelegenheit und machte aus seinem Hobby, der Fischzucht, ein erfolgreiches Unternehmen. Seit Kurzem ist der Fischzüchter das 500te Mitglied des Netzwerks „Genussland Kärnten“. Weiterlesen

Reis in Österreich? Ja, man glaubt es kaum: in Österreich wächst Reis. Richtiger Reis.

Gehört hatte ich davon schon. Nun ergab sich die Gelegenheit, einen dieser neugierigen Menschen zu treffen, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben. Also habe ich mich auf den Weg nach Gerasdorf bei Wien gemacht, um mein erstes Reisfeld in Österreich zu sehen und mehr darüber zu erfahren.

Wer steckt hinter „ÖsterReis“

Es ist der junge, innovative Gregor Neumeyer, der sich mit fünf Landwirten zusammengetan hat, um Reis in Österreich anzubauen. Seit 2015 beschäftigt er sich mit dem Reisanbau in Gerasdorf bei Wien. 2016 wurde erstmals ÖsterReis geerntet. Weiterlesen

Ein Inspiration für alle, die auf dem neuesten Stand und am Puls der Zeit sein wollen. Nicht nur bei der Mode, auch in der Küche ändert sich der Food Trend jährlich.

Das ist also 2018 en vogue:

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