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Mit diesem kurzen Video wünsche ich eine schöne Adventszeit und viel Vergnügen!


Der Herbst ist traditionell die Zeit des Gansl-Essens. Es bietet sich besonders für ein gemütliches Treffen in der Familie oder im Freundeskreis an.

Das Gericht ist natürlich etwas deftiger. Wissen solltest du aber, das Gänsefett ein durchaus gesundes Fett ist. Es besteht nämlich zu 35 Prozent aus gesättigten Fetten – und das ist eindeutig weniger als etwa Butter enthält (nämlich 51 Prozent). Zusätzlich verfügt es über einen hohen Gehalt an ungesättigten Fetten. 

Einkalkulieren solltest du die längere Bratzeit der Gans aufgrund ihrer Größe.

Und besonders wichtig ist die Wahl des Tieres. In jedem Fall bevorzugen solltest du eine Bio-Weidegans, die dem Tierwohl entsprechend gehalten wurde.

GANSL MIT ROTKRAUT UND KARTOFFELKNÖDEL
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
3 Stdn. 30 Min.
Gesamtzeit
3 Stdn. 40 Min.
 
Gericht: Hauptspeise
Region: Österreichisch
Portionen: 4 Personen
Zutaten
Für das Gansl:
  • 1 Bio-Weidegans küchenfertig
  • 4-5 Stk. Äpfel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Stk. Zwiebel
  • Wasser zum Aufgießen
Für das Rotkraut:
  • 1 kg Rotkraut
  • 1 kleine Zwiebel gehackt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Zucker
  • 1,5 TL Salz
  • 1/2 TL Kümmel
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 EL Essig
  • 1 Apfel
  • etwas Butter für den Topf
  • etwas Rotwein
  • etwas Portwein
  • etwas Balsamico-Essig
Für die Kartoffelknödel:
  • 1 kg Kartoffel mehlige
  • 350 g Mehl
  • 1 Stückchen Butter
  • 1 Ei
  • 1 EL Salz
Anleitungen
DAS GANSL
  1. Von der Gans die Flügel und den Hals abschneiden. Ebenso aus dem Inneren der Gans die separat eingepackten Innereien herausnehmen. Die Flügel, der Hals und die Innereien werden für die Ganslsuppe verwendet. 

  2. Die Gans gut außen und auch in der Innenseite einsalzen und pfeffern.

  3. In das Innere der Gans die geviertelten Apfelstücke stecken.

  4. Die Gans mit der Brustseite nach unten auf ein Backblech legen.

  5. Das Backrohr auf 220 °C vorheizen.

  6. Die Gans in das vorgeheizte Backrohr schieben.

  7. Nach circa 20 Minuten die Gans auf die Rückenseite drehen, damit die Brustseite gut gebräunt wird.

  8. Die Gans verliert während des Bratens Fett. Ungefähr alle 20 Minuten die Gans mit dem eigenen Fett übergießen.

  9. sobald die Gans eine schöne Farbe hat, auf 180° zurückdrehen, damit sie nicht zu viel Farbe annimmt oder verbrennt.

  10. Eine halbe Stunde bevor die Gans fertig ist, kann man noch geviertelte Zwiebel in die Sauce geben. Das gibt der Sauce noch einen intensiveren Geschmack.

  11. Je nach Größe der Gans dauert die Bratzeit 3 – 4 Stunden.

    der fertige Ganslbraten
DAS ROTKRAUT
  1. Vom Rotkraut den Strunk entfernen und das Kraut in feine Streifen schneiden.

    Die Zutaten für Rotkraut
  2. In einem Topf das Fett heiß werden lassen und darin die Zwiebel glasig dünsten. Das in Streifen geschnittene Rotkraut dazugeben und gut durchmischen.

  3. Die Gewürze dazugeben und umrühren.

  4. Mit dem Essig ablöschen und dann den Rotwein dazugeben. 

  5. Den Apfel in kleine Stücke schneiden und unter das Rotkraut mischen. 

  6. Das Rotkraut dünsten lassen bis es weich bzw. bissfest wird. Dabei immer wieder umrühren da es leicht anbrennt. Es sollte während des Dünstens immer etwas Flüssigkeit am Boden des Topfes sein. 

  7. Mit einem Schuss Balsamico-Essig und etwas Portwein lässt sich das Kraut geschmacklich noch mehr verfeinern.

    Rotkraut in der Pfanne
DIE KARTOFFELKNÖDEL
  1. Die gekochten Kartoffel noch heiß schälen und auf ein Brett oder in eine Schüssel passieren. Das Mehl und die Butter untermischen. Dann das Ei und Salz ebenfalls untermischen.

  2. Aus dem Teig Knödel formen. Den Teig nicht zu lange rasten lassen, sondern möglichst rasch die Knödel in leicht wallendem, gesalzenem Wasser ungefähr 10 – 15 Minuten kochen bis sie oben schwimmen.

Rezept-Anmerkungen

Und das Rezept zur Ganslsuppe gibt’s natürlich auch 🙂.

 

Mahlzeit & Guten Appetit

 

Der Allerheiligen-Striezel ist ein traditionelles österreichisches Brauchtumsgebäck.

In früherer Zeit zogen Kinder von Haus zu Haus, um an Allerheiligen eine süße Gabe zu erbitten.

Du kannst den Striezel nach Wunsch zu einem Zopf aus drei, vier oder sechs Strängen flechten.

5 von 1 Bewertung
Allerheiligen-Striezel
ALLERHEILIGEN-STRIEZEL
Vorbereitungszeit
20 Min.
Zubereitungszeit
30 Min.
Zeit zum Rasten
1 Std.
Gesamtzeit
50 Min.
 
Gericht: Nachspeise
Region: Österreichisch
Zutaten
  • 500 g Mehl glatt
  • 20 g Germ frisch
  • 100 g Kristallzucker
  • 100 g Butter zerlassen
  • 1 Ei
  • 2 Dotter
  • 1/4 l Milch lauwarm
  • 1 TL Salz
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • Rosinen wenn gewünscht
zum Bestreichen bzw. Verzieren
  • 1 Ei
  • 1 EL Milch
  • etwas Hagelzucker oder Mandelblättchen nach Wunsch
Anleitungen
Dampfl
  1. Wenn du eine Küchenmaschine benützt, dann kannst du das Dampfl gleich im zur Maschine gehörigen Behälter herstellen. 

  2. Für das Dampfl die Germ in ein paar Esslöffel von der lauwarmen Milch bröseln und darin auflösen, mit etwas Mehl vermischen.

  3. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 10 Minuten rasten lassen.

Teigzubereitung
  1. Das restliche, leicht erwärmte Mehl, die zerlassene Butter, die Dotter, das Ei, den Zucker und Vanillezucker sowie das Salz zum Dampfl geben.

  2. Alles mit der Küchenmaschine gut kneten, bis der Teig Blasen zeigt und sich leicht von der Küchenmaschine löst.

  3. Wenn gewünscht, die Rosinen dazugeben.

  4. Den Teig mit einem Tuch abdecken und 30 Minuten rasten lassen.

  5. Danach aus dem Teig je nach Wunsch 3, 4 oder 6 gleich große Stücke teilen und gleich lange Stränge daraus herstellen.

  6. Aus den Strängen einen Zopf flechten und die Enden einschlagen.

  7. Den Teigzopf in einen befetteten Bräter oder auf ein Backblech legen und den Teig mit einer Mischung aus Ei und Milch bestreichen. 

  8. Nochmals 15 bis 20 Minuten rasten lassen bis er ungefähr die doppelte Größe erreicht hat.

  9. Danach nach Wunsch mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen.

  10. Im vorgeheizten Rohr bei 180 °C (Unter- und Oberhitze) circa 30 Minuten  goldbraun backen.

Rezept-Anmerkungen

Mahlzeit & Guten Appetit