Du hast den Ausdruck „krendeln“ noch nie gehört? Macht nichts. In diesem Beitrag möchte ich dir erzählen, worum es dabei geht:

Was du aber sicher schon gesehen hast, sind diese gefüllten Teigtaschen mit dem schön geschwungenen Teigrand. Ich meine die sogenannten Kärntner Nudeln.

Nicht nur in Italien sind Nudeln eine beliebte Speise. Auch im südlichsten österreichischen Bundesland gibt es unzählige Rezepte für gefüllte Teigtaschen, die sogenannten Kärntner Nudeln. Die gibt es nämlich nicht nur in der am meisten bekannten deftigen Version mit Nudelminze und Topfen, den Kärntner Kasnudeln, sondern auch gefüllt mit Fleisch, Gemüse, Kletzen (Dörrbirnen), Wurst und vielem mehr.

Eines habe diese Kärntner Teigtaschen aber fast alle gemein: den kunstvoll geschwungenen Teigrand. In Kärnten nennt man die Technik, mit der dieser ornamentartige Teigrand geformt wird, „krendeln“ oder „grendeln“.

Am Bespiel der Kärntner Kletzennudeln – auch Kletzenkrapfen genannt – zeige ich dir in diesem Video, wie die Ränder der Teigtaschen geformt werden. Mit ein bißchen Übung klappt es auf jeden Fall.

Noch ein kleiner Tipp:

Falls dir das Ganze doch zu aufwendig ist, kannst du den Teigrand auch ganz einfach mit einer Gabel gleichmäßig niederdrücken oder mit einem Teigrad ausradeln. Auch mit diesen beiden Methoden bekommst du einen sehr schönen Abschluss.

Wenn du Lust bekommen hast, selbst Kärntner Nudeln zu kochen, dann probier doch mal das Rezept für die süßen Kärntner Kletzennudeln.

Ich wünsche dir gutes Gelingen.


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